S A T E M :: D A S  N E U E  S C H A C H

Spielmaterial

Das Spielfeld des Satemschach besteht aus 100 Einzelfelder (10x10). Auf der Rückseite befindet sich das normale (klassische) Schachspiel mit 64 Einzelfeldern (8x8). Beide Spielfelder sind mit einer algebraischen Notation (Koordinatensystem a1 - j10 / a1 - h8) ausgestattet. Die Größe des Spielbrettes beträgt 580 x 580 mm. Die Einzelfeldgröße beträgt 50 mm. Die Dicke des Spielbrett beträgt 13 mm, dass Gewicht liegt bei ~2,5 kg. Hergestellt wird das Spielfeld aus einem Edelfunier Mahagony / Sycomoro. Es erfüllt die Norm turniergeeigneter Schachbretter.

Die Spielfiguren des Satemschachspiels werden in der Staunton-Form aus Holz gefertigt (braun gebeizt/natur). Der Kardinal und Springer sind zum Teil handgeschnitzt. Der König hat eine Höhe von 90 mm (turniergeeignet). Die Höhe des Kardinals beträgt 73 mm. Die Figuren sind mit Bleigewichten und Filzböden ausgestattet.

Jedes Schachspiel umfasst 40 Figuren: 20 Bauern, 4 Springer, 4 Läufer, 4 Türme, 4 Kardinäle, 2 Damen, 2 Könige.

Ausgeliefert werde die Figuren in einer Holzkassette mit eingebranntem "Satem" Logo. Sowie den Spielregeln (de+en) in einem DIN A5 Heft.



Der Kardinal, eine neue Figur



Der Kardinal ist eine Erweiterung des Läufers mit den Eigenschaften des Turms. Der Kardinal folgt der diagonalen Zugrichtung soweit er möchte. Er darf keine Figur überspringen. Nach der diagonalen Bewegung muss er anschließend ein Feld in vertikaler oder horizontaler Richtung ziehen (Turmzug). Diese beiden Bewegungsabläufe ergeben den Zug des Kardinals. Der Kardinal wechselt damit nach jedem Zug seine Feldfarbe. Der Ausdruck Kardinal kommt zum einen vom lateinischen cardinalis „wichtig, vorzüglich“ (abgeleitet aus cardo „Türzapfen, Angel, Wächter“). In der Regel werden nur Bischöfe (im Englischen heißt der Läufer bishop) zu Kardinälen ernannt. Demzufolge ist es logisch eine Figur, die mehr Möglichkeiten als der Läufer hat, Kardinal zu nennen.